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Steinfischbach

 

Umgeben von Mischwäldern liegt in einer von Südwesten nach Nordosten verlaufenden Talmulde das Dorf Steinfischbach. Es wird in einer Urkunde des Erzbischofs Arnold von Mainz aus dem Jahre 1156 unter dem Namen „Vispach“ erstmalig erwähnt.

Ältere Spuren, die Menschen dort hinterlassen haben, finden sich an den Hügelgräben „Totenkopf“ und „Goldkessel“. Am „Glückstein“ und in der „Roten Steinkaut“ wurde hier früher nach Eisenerz geschürft. Auch ein Steinbruch für Mühlsteine, Straßenschotter, Pflaster- und Grenzsteine diente zum Lebenserhalt der Bevölkerung.

Einige gegrabene Brunnen sind in einzelnen Bauernhöfen bis zum heutigen Tag erhalten. Weitere Zeugen der Vergangenheit sind die alten Gebäude Krüger-Schäfer-Wassum (Butze) aus dem Jahre 1672, das Backhaus von 1746 und das Pfarrhaus, das um 1650 erbaut wurde. Die Kirche als besonderes Wahrzeichen des Dorfes wurde 1843 eingeweiht. Heute besteht der Ort aus Unterdorf (ehemaliges Haufendorf) und dem neuen Oberdorf.

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